Nach dem Eintritt in den Ruhestand von Gerhardt Schultz führt Diplomingenieur Georg Sieg die Firma weiter. Unter seiner Leitung werden DIN-Normen wie die DIN 14494 für Nass-Trockenanlagen und die DIN 14463 für Füll- und Entleerungsstationen entwickelt.
So entsteht bei D.H.W die Abteilung Feuerschutz.
Die Firma feiert ihr 250-jähriges Bestehen in der 4. Generation der Familie Schultz. Das Jubiläum wird in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft gefeiert und die Stadt ehrt die Firma mit der Übergabe eines goldenen, schweren Portugalesers.

Abb. „Portugaleser“
Die Firma D.H.W. Schultz & Sohn erweitert ihre Feuerschutzabteilung und entwickelt Sprühwasserlöschanlagen für Bühnen, Regenvorhänge mit zentralen Auslösesysteme mit Glasfässern oder Bimetall- Fühlern. Das Herzstück dieser Anlagen ist das Membranventil. Ab 1956 werden bei D.H.W. Schultz & Sohn optische Rauchmelder entwickelt, die auch für Brandschutztüren eingesetzt werden.
Projektpartner „BIM“ (Building Information Modelling)
In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer, sowie Gebäudemanagement Hamburg und der Universität Hamburg.

Abb. Projektpartner
Weiterhin ist die „D.H.W.“ bei dem Projekt „Wir handeln fürs Klima.“ ein wichtiger Projekt- und Referenzpartner der Handwerkskammer Hamburg.
Die Firma entwickelt ein Patent für künstliche Patinierung, um neue Kupferbleche sofort an bestehende Arbeiten anzupassen.

Abb: Briefkopf Mitte des 1900 Jahrhunderts mit bis dahin angemeldeten Patenten, sowie Medaillen und Ehrenpreisen für die Zunft des Dachdeckergewerbes und der Blitzschutzabteilung.
Die Firma hat ihren neuen Firmensitz in Altona, Behringstraße 21–23, ein Wirtschaftswunder kündigt sich an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt die Firma in einem beschädigten Gebäude am „Gertrudenkirchhof“ praktisch bei Null. Mangels Fahrzeugen benutzte man riesenrädrige „Schottische Karren“- „D.H.W.“- damals wie heute, nachhaltig mit „grüner“ Umwelttechnik unterwegs, heute mit E-Autos.
Während des Zweiten Weltkriegs wird der Firmensitz in der Ferdinandstraße bei Luftangriffen vollständig zerstört. Ein Geldschrank überlebt die Katastrophe und bewahrte die Dokumente unserer Firmengeschichte.
Gerhardt Kurt Camillo Schultz, tritt als Ingenieur als Nachfolger bei D.H.W. Schultz & Sohn ein und bringt neues Fachwissen in Gas- und Warmwassertechnik mit. (Haus– und Sanitärtechnik).

Abb. Die Abteilung Blitzschutz Anfang des 20. Jahrhunderts“
Der 1. Weltkrieg verlangt auch dem Betrieb D.H.W. Schultz alles ab.